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NAMU 3 und Guylaine Cosseron im Intervision-Studio in Osnabrück - Paradiesgärten der Improvisation
Donnerstag, 19.11.2015, 20 Uhr


Ein Amalgam, das entsprechungslos im musikalischen Raum steht" war bereits 2011 das Album namu von Steve Gibbs (8 string prepared guitar, voice) und Joachim Raffel (percussion, found objects, voice) für das Fachmagazin Jazz Podium. Filme für die Ohren, geräuschhafte Hörspiele zwischen rhythmischer Repetition und Ritual, ein Paradiesgarten der Improvisation ... 2012 erweiterte Cellist Willem Schulz, dessen Osnabrücker Musikperformance listen! im Juni dieses Jahres für Aufmerksamkeit sorgte, das Duo zum Trio NAMU 3. Konzerte mit Maschinen (so mit den 100 Jahre alten Webstühlen des Tuchmacher Museums Bramsche), mit Tänzerinnen und Tänzern (bei Joachim Raffels Drone for La Monte Young) und mit spannenden Nachwuchstalenten, wie der Saxofonistin Anna-Lena Schnabel als Gast, fanden ein begeistertes und erstauntes Publikum. Anfang 2015 erschien das erste Album von NAMU 3: kraan gaar ak.

Mit Guylaine Cosseron präsentieren NAMU 3 nun am Donnerstag, den 19.11. um 20:00 Uhr im Intervision-Studio (Lohstr. 58, Osnabrück) eine der spannendsten Vertreterinnen improvisierter Vokalkunst! Die stimmliche Klang- und Geräuschbreite der Französin ist immens. Mit ihrem Trio RHHR (der Name ist Programm) war sie dieses Jahr äußerst erfolgreich in Japan auf Tour. Mit Phil Minton, dem englischen Grandseigneur unter den improvisierenden Stimmkünstlern, konzertierte sie in London. Der sehr intime Rahmen des Intervision-Studios von Sonia Wohlfarth mit seinen nur 30 Zuhörerplätzen dürfte das Konzert in Osnabrück zu einem absolut hautnahen Eintauchen in vielleicht noch nie Gehörtes machen. Zeitiges Erscheinen durchaus empfohlen ...

Weiterer Termin: Gibbs / Raffel plus Guylaine Cosseron Freitag, 20.11., 20:00 Melle, Insel der Künste (Haferstr. 20)


www.namu3.net

Interview mit Joachim Raffel zu Namu 3 auf www.osnabrueck-kultur.de