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Carola Rümper, Berlin
31.08. - 07.09.2013

Die Künstlerin Carola Rümper erforscht und dokumentiert seit mehreren Jahren die Rümperiens. Eine Lebensform, deren auffallendes Merkmal die schwarze Außenhaut ist. Bisher bekannte Verbreitungsgebiete sind Deutschland, Russland, Ägypten, Alaska und die Schweiz. Insgesamt wurden bisher 162.341 Exemplare gezählt. Die Fortbewegung findet in schnellen, wendigen Bewegungen zu allen Seiten statt. Die Rümperiens sind sehr scheu, allerdings lässt ihre natürliche Neugierde sie immer wieder in den Lebensraum der Menschen eindringen. (mehr unter www.carola-ruemper.eu oder www.facebook.com/ruemperiens)

Um die Population in ihrer Komplexität darzustellen arbeitet die Künstlerin multimedial. Einzelne Exemplare der Population werden als dreidimensionale Objekte nachgebildet. Installationen und digitale Collagen geben den Lebensraum der Population wieder. Forschungserkenntnisse werden in Textsammlungen zusammengefasst. Dokumentarische Fotografien visualisieren Forschungsinhalte. Projekte im öffentlichen Raum fordern die Bevölkerung auf, sich an der Forschungsarbeit zu beteiligen.

In der Ausstellung "Rümperiens unlimited" werden die Projekte der Künstlerin im Mittelpunkt stehen. Vorgestellt wird unter anderem das Projekt "Excavation". Im November 2011 entdeckte die Künstlerin auf einer Expeditionsreise durch den Sinai einen versteinerten Rümperien. Neben dem sensationellen Fund wird in der Ausstellung die fotografische Dokumentation dieser Expedition präsentiert.